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Trinkwasserhygiene und Legionellenprophylaxe

Trinkwasserhygiene und Legionellenprophylaxe

Wasser. Luft. Hygiene. Einfach sicher.

TÜV AUSTRIA Wasserhygiene, Hygienics
TÜV AUSTRIA Wasserhygiene, Hygienics

TÜV AUSTRIA beschäftigt sich mit dem Thema Trinkwasserhygiene unter besonderer Berücksichtigung der Legionellen-Prophylaxe. Die jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet führte zur Entwicklung eines international anerkannten Qualitäts­sicherungs­systems, welches dem Kunden weitgehend eigenverantwortlich ermöglicht, einen nachhaltig legionellensicheren aber dennoch wirtschaftlichen und materialschonenden Betrieb seiner Anlage zu gewährleisten. Durch Umsetzung und Protokollierung einiger, einfacher Maßnahmen werden das gesundheitliche, das wirtschaftliche und das juristische Risiko im Zusammenhang mit Legionellen minimiert.

Weiters beschäftigen sich unsere Experten mit der Entwicklung und Implementierung von maßgeschneiderten Hygienekonzepten und Qualitätssicherungssystemen in Anlehnung an die gesetzlichen und normativen Vorgaben für Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Unser Produktportfolio

  • Trinkwasserhygiene
  • Legionellenprophylaxe
  • Legionellenuntersuchungen in Wohngebäuden, öffentlichen Gebäuden und Tourismusbetrieben
  • Begleitung von Desinfektionsmaßnahmen
  • Luft / Raumlufthygiene
  • Hygienekonzepte für Arztpraxen, in Alten- und Pflegeheimen, in Krankenanstalten, für Einrichtungen des Gesundheitswesens, in Kur- und Krankenanstalten, in Kosmetik, Massage und Tattoostudios

Sauberes Trinkwasser – eine Selbstverständlichkeit?

Diverse Bakterien (z. B. Legionellen, Pseudomonaden, etc.) kommen auch in Österreich, in geringer Konzentration, praktisch in jedem Wasser vor. Abhängig von Temperatur, Nährstoffversorgung und Bewegung im System können sich diese Bakterien in technischen Anlagen (Warmwasseranlagen, Kühltürmen, Lüftungssystemen, ...) sehr schnell vermehren und zu einer Gefahr für die Gesundheit werden. Alleine in Europa sterben jährlich über 20.000 Menschen an den Folgen einer Legionelleninfektion.

Die Trinkwasserverordnung, sowie die ÖNORM B5019, sowie ÖNORM B1300/B1301 geben klare Richtlinien für die hygienerelevante Planung und Errichtung, sowie den Betrieb und die regelmäßige Kontrollbeprobung von Trinkwasseranlagen insbesonders auf das Vorhandensein von Legionellen.

Viele, am Markt befindliche, Wasseraufbereitungssysteme sind kostenintensiv und oftmals wirkungslos ja sogar kontraproduktiv. Der wichtigste Grundsatz für alle Anlagen lautet daher: „Anlagenspezifische Anpassung des Nutzerverhaltens!"

Diese erfolgt durch die Einführung von anlagenspezifischen Qualitätsstandards inkl. Qualitätshandbuch und durch entsprechende Einschulung der Mitarbeiter und Zertifizierung.

Anlagenspezifische Vorgehensweise

  • IST-Zustandserhebung der Anlage
  • Risikoanalyse und Bestimmung der Risikobereiche
  • Festlegung der Probenahmestellen
  • Entnahme der Wasserproben
  • Untersuchung der Proben im Labor (Real-Time-PCR Methode) und Ausarbeitung des Laborbefundes
  • Ausarbeitung eines Gutachtens
  • Einführung des anlagenspezifischen Qualitätsstandard inkl. Qualitätshandbuch
  • Einschulung der Mitarbeiter
  • Zertifizierung

Die "sichere Arztpraxis" - Hygiene leicht gemacht

Der Bereich Hygiene, die einzelnen Gefahrenbereiche und Gefährdungen für und von Patient/innen und behandelndem Personal durch Geräte, Materialien und dergleichen werden zunehmend umfassender. Um sich in den unzähligen Empfehlungen, Vorschriften, Regeln, Normen, Richt- und Leitlinien, Gesetzen und Verordnungen zurechtzufinden, bieten wir Ihnen ein entsprechendes, praxistaugliches Qualitätssicherungssystem an.

Unser Team setzt sich aus top qualifizierten Hygienefachkräften zusammen, die jeweils mehrjährige Erfahrungen in öffentlichen und privaten Einrichtungen gesammelt und laufende Fortbildungen besucht haben sowie wissenschaftlich tätig sind.

Auf übersichtliche und vor allem nachvollziehbare Weise werden auch für die kleinste Arztpraxis die anerkannten und verbindlichen Standards des Hygienemanagements für jeden Praxisbetreiber und seine nichtärztlichen Mitarbeiter/innen aufgezeigt und geeignete Maßnahmen zur Zielerreichung ausgearbeitet.

Die Herausforderung der Hygienearbeit besteht darin, die Erkenntnisse der Hygienewissenschaft und Mikrobiologie in kollegialer Zusammenarbeit mit den relevanten Disziplinen für den Infektionsschutz unter Beachtung der ökologischen Aspekte und Kostengesichtspunkte umzusetzen. Die Anforderungen an die Hygiene in einer Ordinationsstätte sind an die Art der erbrachten Leistung, die Patientenfrequenz und das Gefährdungspotential besonderer Erkrankungen anzupassen.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Professionelles und hochqualifiziertes Team mit langjähriger Erfahrung
  • Interdisziplinärer „Systemcheck Ihrer Praxis"
  • (Internationale Hygienestandards, Rechtliche Vorgaben, Umweltschutz)
  • Unbürokratische Vorgehensweise und ad-hoc-Bearbeitung bei Akutfällen

Prävention verhindert und vermindert Infektionen. 

Alten – und Pflegeheime stellen, auf Grund des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit einer Vielzahl von teils immungeschwächten Menschen, große Herausforderungen an die Hygiene. Sie bedürfen deshalb besonderer Aufmerksamkeit, um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner und Mitarbeiter, besonders in Hinblick auf Infektionskrankheiten und nosokomiale Infektionen, zu sichern. Bei älteren Menschen mit geschwächtem Allgemeinzustand, bei bestimmten medikamentösen Behandlungen sowie bei Personen mit Vorerkrankungen bzw. Abwehr – und Immunschwäche besteht immer eine erhöhte Infektionsgefahr. Mit der gestiegenen Lebenserwartung nimmt besonders im Alter zwangsläufig auch die Zahl der Personen mit chronischen Krankheiten, Behinderungen, Multimorbidität und Pflegebedürftigkeit zu. Infektionen haben in Alten- und Pflegeheimen eine wachsende epidemiologische Bedeutung hinsichtlich Morbidität und Mortalität. Einen zusätzlichen Risikofaktor stellt das gemeinschaftliche Wohnen und Betreuen dar. Diese Gefährdung kann durch das hygienebewusste Verhalten aller Mitarbeiter deutlich verringert werden.

Übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und die Weiterverbreitung zu verhindern ist Zweck von gesetzlichen und normativen Vorgaben bzw. von den aktuellsten Guidelines für die Betreuung von Menschen.

Die Herausforderung besteht nunmehr darin, insbesondere die hygienischen und mikrobiologischen Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit den relevanten Disziplinen für den Infektionsschutz umzusetzen. Besonders berücksichtigt werden müssen in diesem Zusammenhang die ökonomischen und ökologischen Aspekte in Form einer ausgewogenen Personalentwicklung und einer strukturierten Umsetzung des Qualitätsmanagements im Bereich der Hygiene.

Falls der Betreiber eines Alten- und Pflegeheimes bzw. der verantwortliche Personenkreis keine Maßnahmen zur Vermeidung derartiger Infektionen trifft, so kann dies zu massiven, juristischen Konsequenzen führen.

Die TÜV AUSTRIA Hygienic Expert GmbH entwickelt die maßgeschneiderten Hygienekonzepte in Anlehnung an die gesetzlichen und normativen Vorgaben sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Guidelines des Robert Koch Institutes und der Empfehlungen der Fachgesellschaften erstellt.

Leistungskatalog:

  • Anlagen- bzw. fachbereichsspezifische Gefährdungs- und Risikobeurteilung
  • IST-Zustandserhebung
  • Soll / IST Vergleich
  • Individuelle abgestimmter Maßnahmenkatalog und Zeitplan
  • Mitarbeiterschulungen
  • Implementierung des spezifischen QM-Systems
  • Zertifizierung
  • Regelmäßige Evaluierung

Prävention zur Verhinderung von Infektionen.

Nach der Verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Ausübungsregeln für Fußpflege, Kosmetik, Massage und Tätowieren durch Gewerbetreibende können die genannten Einrichtungen infektionshygienisch überwacht werden. Diese Überwachung bezieht sich insbesondere auf die Einhaltung von grundsätzlichen Hygienemaßnahmen, die dazu dienen, die Kunden und das Personal bzw. die Betreiber vor Infektionskrankheiten zu schützen. Den Betreiber wird empfohlen sich an Hand eines individuell zu erstellenden Hygieneplans über diese Anforderungen Klarheit zu verschaffen und die Einhaltung der Maßnahmen zu erleichtern.

Die Abwehr- und Immunsituation der Kunden kann von normal bis stark eingeschränkt sein (z. B. Alter, chronische Erkrankungen, diabetischer Fuß, spezifische Abwehr- und Immunerkrankungen und dergleichen). Aufgrund der dieser Tatsache ist ein adäquates Hygieneregime unter Berücksichtigung der geforderten Qualitätskriterien um wettbewerbsfähig zu sein, unerlässlich. Der Betreiber trägt die Verantwortung für die Sicherung der Anforderungen.

Die TÜV AUSTRIA Hygienic Expert GmbH entwickelt die maßgeschneiderten Hygienekonzepte in Anlehnung an die gesetzlichen und normativen Vorgaben sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Guidelines des Robert Koch Institutes und der Empfehlungen der Fachgesellschaften erstellt.

Leistungskatalog:

  • Anlagen- bzw. fachbereichsspezifische Gefährdungs- und Risikobeurteilung
  • IST-Zustandserhebung
  • Soll / IST Vergleich
  • Individuelle abgestimmter Maßnahmenkatalog und Zeitplan
  • Mitarbeiterschulungen
  • Implementierung des spezifischen QM-Systems
  • Zertifizierung
  • Regelmäßige Evaluierung

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