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TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis 2018: Siegerprojekte aus Steiermark, Wien und Vorarlberg

  •   24.10.2018
  •   ustvaril

JETZT MIT FEST!ABEND VIDEO! Mehr drin für Österreichs Next Generation. TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis zum siebten Mal vergeben.

Von Lautsprechern mit besonders klarem Sound, über Notbremsassistenten, Optimierungen für Photovoltaik­anlagen und neuartigen Synthesemethoden für Katalysatormaterialien, bis hin zu Machine-Learning-Algorithmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit: Die Bandbreite der Einreichungen zum TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis war groß.

Insgesamt 65 Projekte stellten sich der Jurybewertung. Eine beeindruckende Leistungsschau von jungen Forschern, Entwicklern und Unternehmern in den Bereichen Sicherheit, Technik, Umwelt, Qualität und Nachhaltigkeit.

Bewertet wurden Diplomarbeiten und Dissertationen an technischen Universitäten und Fachhochschulen, HTL-Abschlussarbeiten sowie erfolgreiche Entwicklungsprojekte in Unternehmen.

Drei Projekte pro Kategorie schafften es für die Nominierung zum TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis 2018. Die Siegerprojekte wurden im Rahmen der Festveranstaltung im Kuppelsaal der TU Wien am Abend des 23. Oktober prämiert.

Siegerprojekte aus Steiermark, Wien und Vorarlberg
In der Kategorie „Universitäten/Fachhochschulen“ sicherte sich Armin Buchroithner mit einer Dissertation an der TU Graz über den effizienten Einsatz von Schwungradspeichern in Fahrzeugen – eine nachhaltige, umweltfreundliche Alternative zu chemischen Batterien – den heurigen Wissenschaftspreis.

Video: Preisträger Kategorie „UNI/FH“ Dr. Armin Buchroithner, „Schwungradspeicher“

In der Kategorie „HTL-Abschlussarbeiten“ ging der Preis an Christoph Berger, Christoph Bohrn, Christoph Hirmann und Richard Lehr von der HTL Wien 3 Rennweg. Das Team entwickelte im Rahmen der Diplomarbeit „Trailax“ die Möglichkeit, dass sich ein Anhänger vollautomatisch zum Zugfahrzeug bewegt und sich einkuppelt.

Video: Preisträger Kategorie „HTL“ HTL Wien 3 Rennweg - Christoph Berger, Christoph Bohrn, Christoph Hirmann, Richard Lehr

In der Kategorie „Unternehmenspraxis“ punktete MITechnology. Dipl.-Ing. Alfred Edlinger entwickelte weltweit das erste Verfahren, das elementaren Phosphor aus Klärschlamm gewinnt und die Reste des Klärschlamms in Wertstoffe umwandelt.

Video: Preisträger Kategorie „Unternehmen“, MITechnology, Dipl.-Ing. Alfred Edlinger

TÜV AUSTRIA Publikumspreise
Beim TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis war auch heuer wieder das Publikum am Wort. Aus dem Kreis der für den Wissenschaftspreis in drei Kategorien nominierten Projekte wurden sogar vier Publikumssieger ermittelt.

Denn in der Kategorie „Universitäten/Fachhochschulen“ überzeugten beide Kandidaten das Publikum gleichermaßen: Thomas Bruckmüller zeigt mit seiner Diplomarbeit an der TU Wien die Stärken und Schwächen von bestehenden Batteriewechselsystemen für E-Fahrzeuge auf und präsentiert notwendige Verbesserungs­maßnahmen. Die Masterarbeit von Patrick Jaritz an der TU Wien greift den Industrie 4.0-Terminus „Digitaler Zwilling“ auf und legt dieses Konzept auf den Gebäudebetrieb um.

Über den Publikumspreis in der Kategorie „HTL-Abschlussarbeiten“ freuten sich Magdalena Patzak und Stefan Hangler von der HTL Braunau. Sie präsentierten mit ihrem Smart Mower ein ausgeklügeltes Positionierungssystem für Rasenmähroboter.

Im Wetteifer um die Gunst des Publikums machte Blue Danube Robotics mit „Airskin“ in der Kategorie „Unternehmen“ das Rennen. Airskin ist ein Überzug für Roboterarme, der durch zahlreiche Sensoren das kollaborative Arbeiten von Mensch und Roboter noch sicherer gestaltet.

Innovation als wesentlicher Bestandteil unternehmerischer Strategie
Die Aufgabenstellungen der jungen Technikerinnen und Techniker und Beispiele aus der Unternehmenspraxis beeindrucken TÜV AUSTRIA-CEO Stefan Haas: „Der Zuspruch beim diesjährigen TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis bestätigt einmal mehr, dass unsere Next Generation bereits heute die Zukunft gestaltet und Österreichs Industrie die Innovation als wesentlichen Bestandteil ihrer Strategie verankert hat.“ Haas bezeichnet stetige Erneuerung, Forschergeist und Kreativität als die DNA der HTLs, der technischen Universitäten und Fachhochschulen sowie der Industrie in Österreich: „Ihre kreativen Lösungen und Perspektiven stimmen uns optimistisch. Deshalb sehen wir als TÜV AUSTRIA die Förderung junger Leute und zukunftsorientierter Projekte in Unternehmen genau in diesem technisch-naturwissenschaftlichen Umfeld als wichtigen Auftrag. Wir gratulieren den diesjährigen TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreisträgern und bedanken uns bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihr wichtiges Engagement, vorauszudenken und neue Wege zu gehen.“

Mehr als 300 Gäste feierten im Kuppelsaal der TU Wien
Dass der TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis längst bei Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung angekommen ist, bewies auch das enorme Publikumsinteresse. Mehr als 300 Gäste erlebten einen spannenden Abend mit und für Österreichs Next Generation. Unter ihnen Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, TU Wien-Vizerektor Johannes Fröhlich, IV-General Christoph Neumayer, Funk-Stiftungsvorstand Hendrik Löffler, Wiener Zeitung-Geschäftsführer Martin Fleischhacker, Thomas Gindele, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Handelskammer in Österreich, Gert Hesina und Katja Bühler vom Forschungs-Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung, Gemeinderätin Barbara Huemer und Gabriele Költringer, Geschäftsführerin der Fachhochschule Technikum Wien.

TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis 2019: Die Bewerbungsfrist läuft bereits!
8.000 Euro für die beste Diplomarbeit, Masterarbeit oder Dissertation, 5.000 Euro für die beste HTL-Abschlussarbeit, 2.000 Euro für ein technisch-innovatives Unternehmensprojekt.

Ab sofort können unter www.tuv.at/wissenschaftspreis bis 30.6.2019 HTL-Abschlussarbeiten, Diplomarbeiten, Masterthesen, Dissertationen und innovative Beispiele aus der Unternehmenspraxis eingereicht werden.

Weitere Bilder in der APA-Fotogalerie

TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis 2018: In der Kategorie „Universitäten/Fachhochschulen“ sicherte sich Armin Buchroithner, TU Graz. In der Kategorie „HTL-Abschlussarbeiten“ ging der Preis an Christoph Berger, Christoph Bohrn, Christoph Hirmann und Richard Lehr, HTL Wien 3 Rennweg. In der Kategorie „Unternehmenspraxis“ punktete MITechnology. V.l.n.r. Christoph Neumayer, Industriellen Vereinigung, Magdalena Patzak und Stefan Hangler, HTL Braunau, Thomas Bruckmüller und Patrick Jaritz, TU Wien, Alfred Edlinger, MITechnology, Armin Buchroithner, TU Graz, Christoph Bern, HTL Rennweg, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck, Richard Lehr, HTL Rennweg, Stefan Haas CEO TÜV AUSTRIA, Christoph Berger und Christoph Hirmann, HTL Rennweg, Vizerektor Forschung und Innovation Johannes Fröhlich, TU Wien, Michael Zillich, Guillaume Greenhill, Tobias Ferner, Blue Danube Robotics

TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis 2018: In der Kategorie „Universitäten/Fachhochschulen“ sicherte sich Armin Buchroithner, TU Graz. In der Kategorie „HTL-Abschlussarbeiten“ ging der Preis an Christoph Berger, Christoph Bohrn, Christoph Hirmann und Richard Lehr, HTL Wien 3 Rennweg. In der Kategorie „Unternehmenspraxis“ punktete MITechnology. V.l.n.r. Christoph Neumayer, Industriellen Vereinigung, Magdalena Patzak und Stefan Hangler, HTL Braunau, Thomas Bruckmüller und Patrick Jaritz, TU Wien, Alfred Edlinger, MITechnology, Armin Buchroithner, TU Graz, Christoph Bern, HTL Rennweg, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck, Richard Lehr, HTL Rennweg, Stefan Haas CEO TÜV AUSTRIA, Christoph Berger und Christoph Hirmann, HTL Rennweg, Vizerektor Forschung und Innovation Johannes Fröhlich, TU Wien, Michael Zillich, Guillaume Greenhill, Tobias Ferner, Blue Danube Robotics

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