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Bädersicherheit

Bädersicherheit

Bädersicherheit - Geprüfte Sicherheit für Schwimmbäder

Schwimmbäder bieten einen hohen Erlebniswert. Spektakuläre Attraktionen wie Wasserrutschen, Wellenmaschinen oder Strömungsbecken sollen den Kunden gesteigerten Badespaß verschaffen. Das nasse Vergnügen bleibt nicht immer unproblematisch wie die Statistiken zeigen. Mit Umfang und Aufwand der Badelandschaften steigt das Risiko.

Die Experten des TÜV AUSTRIA stellen sicher, dass Badegäste in öffentlichen Bädern, Hotels und Wellness-Einrichtungen gefahrlos ihrem Vergnügen nachgehen können.

Es existiert ein europäisches Regelwerk über die Sicherheitsanforderungen für die Planung und den Bau sowie für den Betrieb von Bädern. Der TÜV AUSTRIA hat hier ein System entwickelt, das Planer und Betreiber sicherheitstechnisch unterstützt. Dabei wird ein Bad allumfassend geprüft und auf das geforderte Sicherheitsniveau gebracht.

Schwimmbäder sind potentielle Rutschbahnen. Sturz und Fall zählt in Bädern sicher zur größten Unfallgefahr. Rund ein Drittel aller Unfälle in Bädern ist darauf zurückzuführen. Feuchte bzw. Nasse Fliesen bedeuten eine nicht zu unterschätzende Gefahr in einer Badeanlage. Eine zweite Gefahrenquelle ist z. B. auch die Gitterrostabdeckung der Überlaufrinne eines Schwimmbeckens.

Der TÜV AUSTRIA ist in der Lage, durch die Prüfung der Rutschhemmung verschiedenster Einrichtungen die Sicherheit zu erhöhen.

Die Unfallgefahr in Schwimmbädern konzentriert sich nicht nur auf rutschige Oberflächen. Das Bäderhygienegesetz schreibt Prüfungen für Ansaugstellen vor.

 

Der TÜV AUSTRIA reagierte auf die Prüfaufforderung mit der Beschaffung spezieller Prüfausrüstungen: die TÜV-Prüfer wurden mit eigenen Messeinrichtungen und Taucherausrüstungen ausgestattet, um kritische Stellen an Beckenböden und -wänden aufzuspüren.

Es wurden vom TÜV AUSTRIA Beckenauslässe getestet, bei denen die Kräfte so hoch waren, dass die Prüfeinrichtung mit dem Testhaar nur mehr durch Zerstörung aus dem Ansauggitter entfernbar war.

Wasserrutschen gelten als besonders unfallträchtig. Hier sind 10- bis 14-jährigen Kinder am meisten gefährdet. Die Benutzer können aus der Rutsche fallen, mit der Rutsche oder anderen Benutzern, meist Kindern, kollidieren etc. Daher hat der TÜV AUSTRIA ein Prüfverfahren entwickelt, das die Gefährdung der Benutzer auf derartigen Freizeiteinrichtungen zu ermitteln hilft und so kritische Stellen entschärft werden können.

Der Betreiber hat durch das Prüfverfahren aber auch den Vorteil, dass ihn der TÜV AUSTRIA informiert, wo seine Rutsche besonders abenteuerlich ist und wo er aufpassen muss, dass die Benutzer nicht zu übermütig werden.

In Erlebnisbädern sind diese Anlagen nicht mehr anzutreffen.

Dabei sind Sprungtürme als besonders herausfordernd anzusehen. Extreme Körperbeherrschung ist hier erforderlich um einen schönen Sprung zu platzieren. Mut um überhaupt einen Sprung zu absolvieren.

Versagen von Bauteilen können zu schlimmen Unfällen führen. TÜV AUSTRIA sorgt dafür dass diese Sportanlagen auch weiterhin sicher betreiben werden können.

Diese Attraktion ist besonders bei Jung und Alt beliebt, denn die Wassergeschwindigkeit allein trägt den Benutzer durch den Kanal.

Gefahren lauern hier besonders durch ungeeignete Wasserführung, sodass die Benutzer an Teilen anschlagen, nicht von der Stelle kommen oder durch die Wasserdüsen verletzt werden.

Der TÜV AUSTRIA sorgt dafür, dass Schwimmer diese Einrichtungen gefahrlos benutzen können.

Bäder werden auch von Mitmenschen besucht, die eine eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit haben. Dafür sind Hubeinrichtungen am Markt, die diesen Personen helfen, um zur Benutzung des Beckens hinein- und herausgehoben werden zu können.

Für diese Einrichtungen sind Prüfungen vorgeschrieben, die der TÜV AUSTRIA regelmäßig durchführt. Wichtig ist hier die ausreichende Standsicherheit dieser Einrichtung.

Da die Kleinsten ständig Beschäftigung in Bädern brauchen, wird ihnen ein besonderer Spaß zur Verfügung gestellt. Eine Mischung zwischen Spielgerät und Badeeinrichtung.

Der TÜV AUSTRIA hilft Herstellern eine Variante ihrer Einrichtungen umzusetzen, die an die Gegebenheiten der betreuten Badeanlagen angepasst ist. Bei Einhaltung einfacher Verhaltensregeln in TÜV-geprüften Einrichtungen können Besucher das Badevergnügen ungetrübt genießen.

Tipps im Schwimmbad

Wachsam sein: Experten raten dazu, sich von Ansaugpumpen fernzuhalten und besonders Kinder und Jugendliche auf die Gefahr hinzuweisen. Kinder sollte man generell beim Schwimmen immer im Auge behalten.

Kritischer Konsument: Verena Müller, bädertechnische Sachverständige in Tirol, empfiehlt, bei den Schwimmbadbetreibern nachzufragen, wo sich Ansaugstellen befinden und ob die Anlagen regelmäßig von Experten überprüft werden.

Keine Eigentests: In manchen Foren werden Eigentests mit Handtüchern empfohlen, davon rät der TÜV AUSTRIA dringend ab.

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