Jump to the main content

TÜV®

News article

Linz ist sicherste Gemeinde Österreichs

  •   03/27/2019
  •   Infrastructure & Transportation Marketing Service Providers & Public
  •   created by Wiener Zeitung

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger nahm bei der Verleihung am TÜV AUSTRIA Standort in Leonding, Oberösterreich, den Preis persönlich entgegen.

Die Sieger-Gemeinden des Infrastruktur-Wettbewerbs "Sicherste Gemeinde Österreichs" von TÜV AUSTRIA und "Wiener Zeitung" zeigen, welch vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben die Gemeinden in Österreich erfüllen.

Sechs Gemeinden haben es in diesem Jahr geschafft: Am 19. März 2019 fand die feierliche Preisverleihung anlässlich des Infrastruktur-Wettbewerbs "Sicherste Gemeinde Österreichs" in Leonding bei Linz in den Räumlichkeiten des TÜV Austria statt.

Ausgezeichnet wurden jene sechs am Wettbewerb teilnehmende Gemeinden, die Verwaltungsprozesse, Gebäudesicherheit und Leistungen der Grundversorgung wie etwa Soziales, Bildung, Gesundheit, Wasser und Energie besonders sicher, innovativ und bürgerfreundlich gestalten: "Das Thema Sicherheit ist das Leib und Magen-Thema der TÜV Austria: Als wir vor 147 Jahren gegründet wurden, war die Dampftechnologie neu, es ging um die sichere Beherrschung der neuen Technik. Inzwischen befinden wir uns in der vierten Industriellen Revolution, und das Thema Sicherheit ist relevanter denn je", erläutert der Vorstandsvorsitzende des TÜV AUSTRIA Stefan Haas.

Die Spielregeln

Die "Wiener Zeitung" hat mit ihrem Kooperationspartner TÜV AUSTRIA einen Fragenkatalog erstellt, der Infrastrukturkonzepte von Gemeinden anhand von drei Kategorien bewertet:

  • "Verwaltungsprozesse"
  • "Gebäudesicherheit" und
  • "Sicherheit der Grundversorgung"

Dazu wurden unter anderem das Vorhandensein sowie die Wartung von Freizeitanlagen, Sportanlagen, Veranstaltungsräumen, Photovoltaik- und Biomasseanlagen abgefragt. Auch die Form und Regelmäßigkeit der Überprüfungen sowie das Vorhandensein von Sicherheitsbeauftragten in den verschiedenen Bereichen waren Bestandteil des Fragebogens, dessen Kriterien die teilnehmenden Gemeinden zu erfüllen hatten.

Untersuchungsergebnisse, Zertifizierungen und Prüfvorgänge mussten zur Detailprüfung zusätzlich belegt werden. Alle Gemeinden, die den Fragebogen vollständig ausgefüllt bis zum Dezember 2018 eingereicht hatten, nahmen am Wettbewerb teil. Anhand eines Punktesystems wurden dann die Sieger jeweils für die drei Kernkategorien sowie die Gesamtsieger ermittelt.

Bewusstsein für Sicherheit

In diesem Jahr konnten sich Deutsch Kaltenbrunn, Engerwitzdorf, Hart bei Graz, Linz, Neulengbach und Villach über Auszeichnungen in den Kategorien Gebäude, Grundversorgung und Verwaltung freuen. Moderiert von Brigitte Galley von der "Wiener Zeitung" und Andreas Wanda vom TÜV AUSTRIA fand die Auszeichnung am Hauptsitz des TÜV AUSTRIA in Linz Leonding statt. Den 1. Platz im Infrastrukturwettbewerb 2018 belegt die Stadt Linz, Engerwitzdorf in Oberösterreich kann sich über einen 2. Platz in der Gesamtwertung freuen und die steirische Gemeinde Hart belegt den 3. Platz.

TÜV AUSTRIA und "Wiener Zeitung" haben den Infrastrukturwettbewerb für Gemeinden "Sicherste Gemeinde Österreichs" 2016 gemeinsam ins Leben gerufen, um Bewusstsein für das Thema Sicherheit zu schaffen und die Gemeinden zu würdigen, die sich auf herausragende Weise bei ihren vielfältigen Aufgaben für das Thema engagieren: "Wir wollen jene Gemeinden in Österreich vor den Vorhang holen, die hinsichtlich Infrastruktur­sicherheit vorbildlich aufgestellt sind. Der Wettbewerb soll außerdem allen teilnehmenden Gemeinden wertvolle Anregungen für Optimierungen geben - insbesondere da Österreichs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ihrer Funktion erhebliche persönliche Haftungen eingehen", so der Geschäftsführer der "Wiener Zeitung" Martin Fleischhacker.

Der Fragenkatalog zum Infrastrukturwettbewerb umfasst insgesamt 26 Fragen; für die Antworten werden jeweils Punkte vergeben, aus deren Gesamtzahl sich dann die jeweiligen Plätze in den drei Kategorien ergeben. Der Fragenkatalog dient der Ermittlung der Sieger, zugleich aber auch der Selbstüberprüfung der Gemeinden, die damit zu einer Beschäftigung mit Sicherheitsthemen angeregt werden.

Die Siegesehrung des Infrastruktur-Wettbewerbs v. l. n. r.: Brigitte Galley, Andreas Wanda, Stefan Haas, Jörg Moser, Bernhard Böhm, Sybille Schmutzer, Stefan Schöffl, Michael Wagner, Klaus Luger, Walter Egger, Nadja Gerlich, Manfred Svec, Alois Heiss, Leopold Ott, Jürgen Rummel und Helga Heiss. - © apa/Philipp Greindl www.tuv.at/gemeinde

  •  | Print
to top