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Gibt’s das Sackerl auch in Bio? TÜV AUSTRIA OK compost liefert die Antwort.

  •   21.08.2018
  •   erstellt von Alexander Mück

Anhand der Kunststoffverpackungsthematik wird erkenntlich, welchen Stellenwert diese Zertifizierungen für einen nachhaltigen Lebensstil einnehmen.

Ein immer wiederkehrendes Phänomen geht dabei von den "Obstsackerln" im Supermarkt aus, denn diese werden häufig gemeinsam mit dem Biomüll entsorgt. Oder die mit Polyethylen (PE) ausgekleideten Kunststofftaschen, die der Biorestmüllsammlung dienen, und (im Ganzen) mit in die Biotonne wandern. Die daraus resultierenden Folgen sind kaum jemandem bewusst, oder werden als vernachlässigbar abgetan. Diese Einwegverpackungen stellen jedoch eine unvorstellbare Umweltbelastung dar und müssen oftmals mühsam per Hand aussortiert werden.

Biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien bieten hier die Lösung. Diese werden vom TÜV AUSTRIA OK compost auf ihre Nachhaltigkeit geprüft und sofern alle Auflagen erfüllt werden, mit der OK compost-Zertifizierung ausgezeichnet. Die unterschiedlichen OK compost-Logos zeigen dabei auf den ersten Blick, ob das Verpackungs­material auch tatsächlich nachhaltig ist.

Hinzu kommt das OK biobased-Zertifikat, welches Aufschluss über die Zusammensetzung des Ausgangsmaterials gibt. Hier wird, mittels der Vergabe von maximal vier Sternen, der Prozentanteil nachwachsender Kohlen­wasser­stoffe innerhalb des Ausgangsmaterials festgehalten; bei vier Sternen muss dieser mindestens 80 % betragen. (Siehe TÜV AUSTRIA TIMES 2/2018, www.tuv.at/tuvaustriatimes)

OK compost-zertifizierte Produkte sind bereits in zahlreichen Ländern vertreten. So verschickt der National Trust im Vereinigten Königreich seine Magazine in kompostierbarem Plastik mit OK compost-Zertifikat.

„Als Organisation, die sich die Bewahrung und Schaffung einer gesunden und schöneren natürlichen Umwelt auf die Fahnen geschrieben hat, nutzen wir jede Gelegenheit, unseren Einsatz nicht erneuerbarer Ressourcen zu minimieren und die Entstehung von Abfall möglichst zu vermeiden.“, schildert Lizzy Carlyle, Leiterin des Bereichs Umweltpraktiken (Head of Environmental Practices) beim National Trust, deren Motivation. 

Die Thematik biologisch abbaubaren Plastiks hält mittlerweile auch Einzug in die Gesetzgebung. Beispielsweise in Italien, dort sollen bis 2021 die Produkte der Verpackungshersteller einen kompostierbaren Materialanteil von mindestens 60% aufweisen. Spanien und Frankreich stellen die nächsten großen Märkte dar. So werden in Spanien ab 2020 nur noch kompostierbare „Sackerl“ erlaubt sein.

„TÜV AUSTRIA ist kompetenter Partner für effizientes Umwelt- und Ressourcenmanagement. Die Herausforderung der Zukunft liegt in neuen, integrierten Lösungen, die nachhaltig Umwelt und Ressourcen schonen und gleichzeitig die technologische und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit steigern.“, erklärt Rob Bekkers, Direktor Division Life, Training & Certification TÜV AUSTRIA Group, hocherfreut.

Gibt’s das Sackerl auch in Bio? TÜV AUSTRIA OK compost liefert die Antwort. (C) Shutterstock, Emilija Miljkovic

TÜV AUSTRIA OK compost - Zertifizierungsverfahren | Certification procedure (C) TÜV AUSTRIA

National Trust Magazin kommt in TÜV AUSTRIA OK compost-zertifizierter Folie: "Als Organisation, die sich die Bewahrung und Schaffung einer gesunden und schöneren natürlichen Umwelt auf die Fahnen geschrieben hat, nutzen wir jede Gelegenheit, unseren Einsatz nicht erneuerbarer Ressourcen zu minimieren und die Entstehung von Abfall möglichst zu vermeiden.“, schildert Lizzy Carlyle, Leiterin des Bereichs Umweltpraktiken (Head of Environmental Practices) beim National Trust, deren Motivation." (C) National Trust, James Dobson

National Trust Magazin kommt in TÜV AUSTRIA OK compost-zertifizierter Folie: "Als Organisation, die sich die Bewahrung und Schaffung einer gesunden und schöneren natürlichen Umwelt auf die Fahnen geschrieben hat, nutzen wir jede Gelegenheit, unseren Einsatz nicht erneuerbarer Ressourcen zu minimieren und die Entstehung von Abfall möglichst zu vermeiden.“, schildert Lizzy Carlyle, Leiterin des Bereichs Umweltpraktiken (Head of Environmental Practices) beim National Trust, deren Motivation." (C) National Trust, James Dobson

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