Die Sieger des TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis 2023 stehen fest

27.11.2023

114 Bewerbungen sind für die zwölfte Auflage des TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis eingelangt. Neun naturwissenschaftlich-technische Projekte in drei Kategorien schafften es auf die Shortlist. Drei Siegerprojekte konnten sich nun im Rennen um den begehrten Award gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Der TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert und wurde im Rahmen eines Galaabends am 27. November im Kuppelsaal der TU Wien verliehen und als Livestream online übertragen.

Von 114 Einreichungen in den Kategorien „Universitäten – Dissertationen“, „Universitäten/Fachhochschulen – Diplom-/Masterarbeiten“ und „HTL-Abschlussarbeiten“ konnten neun Projekte, hinter denen 15 Akteur:innen stehen, die Fachjury des TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis ganz besonders überzeugen und landeten auf der Shortlist. Die Preisverleihung des zwölften TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis, der herausragenden Projekten eine Bühne bietet, fand am 27. November im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien statt. Vor Ort besuchten den Galaabend rund 250 Gäste, zahlreiche User verfolgten die Verleihung online via Livestream. Durch den Abend führte die ORF-Journalistin und Autorin Lisa Gadenstätter als Moderatorin.

Die TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreisträger:innen 2023 (v.l.n.r.): Silvana Oberhauser, Christian Gerold und Dominik Mitterfellner (HTL Klagenfurt Mössingerstraße), Thomas Bergmayr (JKU Linz), Alexander Gall (TU Wien) mit Stefan Haas (CEO TÜV AUSTRIA) und Jens Schneider (Rektor TU Wien) (c) TÜV AUSTRIA Group/APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

Die Besten der Besten wurden gekürt

Thomas Bergmayr (li.) von der Johannes Kepler Universität Linz überzeugte in der Kategorie „Universitäten – Dissertationen“. TÜV AUSTRIA CEO Stefan Haas gratulierte herzlich.

In der Kategorie „Universitäten – Dissertationen“ setzte sich der Mechatroniker DI Dr. Thomas Bergmayr von der Johannes Kepler Universität in Linz gegen starke wissenschaftliche Konkurrenz durch. Im Rahmen seiner Dissertation entwickelte er ein Modell für eine kontinuierliche Strukturüberwachung von Flugzeugen während des Fluges, welches den Gesundheitszustand eines Bauteils vorhersagt und somit das frühzeitige Erkennen von Schäden ermöglicht.

TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis Moderatorin Lisa Gadenstätter mit Preisträger Alexander Gall (TU Wien) (c) TÜV AUSTRIA Group/APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

DI Alexander Gall, BSc, Masterstudium Visual Computing, TU Wien, überzeugte in der Kategorie „Universitäten/Fachhochschulen – Diplom-/Masterarbeiten“. Zerstörungsfreie Prüfung, etwa durch bildgebende Verfahren, spielt in der Industrie 4.0 – und hier vorwiegend im Bereich der Bauteil- und Materialprüfung eine große Rolle. Gall entwickelte im Rahmen seiner Masterarbeit ein 3D-Visualisierungssystem, wo Expert:innen mithilfe von Virtual Reality den Aufbau von Werkstoffen leichter analysieren und Effekte entdecken können. Dadurch wird die Auswertung der Prüfdaten erheblich erleichtert und somit präzisere Ergebnisse erzielt.

Das Projekt „Blackout-Simulator“ des Maturantenteams Christian Gerold, Dominik Mitterfellner, Florian Ortner und Silvana Oberhauser der HTL Klagenfurt Mössingerstraße (Elektrotechnik) siegte in der Kategorie „HTL-Abschlussarbeiten“. Um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein und das Bewusstsein für die Energieproblematik zu steigern, entwickelten sie eine Blackout-Simulation, die für jedermann zugänglich ist und spielerisch dabei hilft, die komplexen Zusammenhänge des Stromnetzes und der Energieverteilung im Hintergrund zu verstehen. Benutzer:innen können via Touchscreens Blackouts selbst auslösen und die Auswirkungen auf das Stromnetz im Testsystem beobachten.

Nachhaltigkeitsgedanke steht im Vordergrund

Auch in diesem Jahr waren bei den Einreichungen zahlreiche innovative Lösungsansätze mit ressourcenschonenden Technologien vertreten.

„Die letzten Monate waren stark durch Energiekrisen auf der einen und Nachhaltigkeitsbewegungen auf der anderen Seite geprägt. Die mit dem TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis 2023 ausgezeichneten Projekte sind das beste Beispiel dafür, dass es sich lohnt, an den ein oder anderen Schrauben zu drehen und Prozesse zu optimieren, um mit einem verantwortungsvollen Ressourceneinsatz den Weg in eine sichere Zukunft zu ebnen. Das steht in Einklang mit den Bemühungen von TÜV AUSTRIA als weltweit tätige Unternehmensgruppe. Wir haben es uns auf die Fahnen geheftet, mit verantwortungsbewusstem und nachhaltigen Agieren – ganz im Sinne der nachfolgenden Generationen – einen relevanten Beitrag für Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten“, sagt Stefan Haas, CEO der TÜV AUSTRIA Group über die Intention und Entwicklung des seit 2012 jährlich vergebenen Awards an junge Forscher:innen.

Die Gastgeber, TU Rektor Jens Schneider und TÜV AUSTRIA CEO Stefan Haas, machten den Auftakt mit einem Talk (c) TÜV AUSTRIA Group/APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

Gelebte Nachhaltigkeit prägte auch die Wissenschaftspreisverleihung selbst. Die Veranstaltung wurde als „Green Event“ zertifiziert.

Startschuss für den TÜV AUSTRIA #WiPreis 2024

Der TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis findet auch im kommenden Jahr statt und Einreichungen sind bereits jetzt unter tuvaustria.com/wipreis bis 31. Juli 2024 herzlich willkommen. Eingereicht werden können herausragende Dissertationen, Diplom-/Masterarbeiten sowie HTL-Abschlussarbeiten deren Approbation nicht älter als von 2022 ist. Das Preisgeld für die beste Dissertation beträgt 6.000 Euro, für die beste Diplomarbeit/ Masterarbeit 5.000 Euro, 4.000 Euro gehen an das HTL-Siegerprojekt.

Infos und Einreichungen für den TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis 2024: wipreis.tuvaustria.com

TÜV AUSTRIA #WiPreis / Wissenschaftspreis-Gala 2023 auf You Tube

#wipreis

TÜV AUSTRIA #WiPreis 2023 – Die Short-List steht fest
Neun Projekte in drei Kategorien sind im Rennen um den diesjährigen TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis.

114 Bewerbungen sind für die zwölfte Auflage des TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreises eingegangen. Jetzt liegt eine erste Entscheidung vor.

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