Solution: Personenzertifizierung: zertifizierte/r Risikomanager/in für IT-Netzwerke

TÜV AUSTRIA zertifiziert: Risikomanagement-Beauftragte/r

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Ablauf TÜV AUSTRIA Personenzertifizierung

  • 1.

    Fachliche Aus- und Weiterbildung

  • 2.

    Erstzertifizierung

  • 3.

    Re-Zertifizierung

Akkreditierung

Claudia Pasztory Veranstaltungsorganisation

TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH

TÜV AUSTRIA-Platz 1
2345 Brunn am Gebirge
Tel: +43 (0)504 54-8000
Fax: +43 (0)504 54-8145
E-Mail: akademie@tuv.at
www.tuv-akademie.at

Susanne Bieber

+43 50454-6263

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TÜV AUSTRIA-Platz 1 2345 Brunn am Gebirge Österreich

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Informationen

Blutdruckmessgeräte, Röntgengeräte, Kernspintomographen – immer mehr Medizinprodukte werden in klassische IT-Systeme eingebunden und bilden sogenannte medizinische IT-Netzwerke. Dies bringt neue Risiken für die Integration und den Betrieb von Medizinprodukten mit sich und stellt Betreiber von Gesundheitseinrichtungen vor neue Herausforderungen.

Die Norm EN 80001-1 beschreibt einen Risikomanagement-Prozess, der Gefahren für Patienten/innen, Anwender/innen und Dritte beurteilt und behandelt.

Im Lehrgang erhalten Sie eine Einführung in die EN 80001-1 und erarbeiten anhand konkreter Fallbeispiele, wie das Risikomanagement für medizinische IT-Netzwerke erfolgreich angewandt und in das allgemeine Risikomanagementsystem eingebettet wird.

Inhalte:

  • Risikomanagement, Grundlagen und Begriffsbestimmungen
  • Medizinische IT-Netzwerke
    EN 80001-1 und weitere Regularien
  • Externe und interne Nahtstellen
    • Hersteller und Lieferanten
    • Einkauf und Beschaffung
    • Medizintechnik und IT
  • Risikomanagement-Richtlinie der verantwortlichen Organisation und Kriterien der Risiko-Akzeptanz
  • Risikomanagement-Planung
    • Projektplanung und -beschreibung
    • Festlegung der Verantwortlichkeiten
      System- und Komponentenbeschreibung
    • Anforderungen zur Überwachung
  • Risiko-Beurteilung
    • Identifikation
    • Analyse und Bewertung von Risiken
  • Risiko-Bewältigung
  • Risiko-Beherrschung
    • Festlegung und Implementierung von Maßnahmen
    • Verifizierung
    • Bewertung des Restrisikos
  • Risikomanagement im Echtbetrieb und Ereignismanagement
  • Reporting, Kommunikation und Dokumentation
  • Fallbeispiel: Einbindung eines Computertomographen sowie eines Befundarbeitsplatzes in das IT-Netzwerk

Zielgruppe

Leiter/innen und Mitarbeiter/innen der Abteilungen Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), Einkauf und Beschaffung sowie Verwaltungsleiter/innen und Risikomanager/innen von Einrichtungen des Gesundheitswesens. Weiters Mitarbeiter/innen von Medizinprodukte-Herstellern sowie von IKT-Anbietern.

Erstzertifizierung

Die Zulassungsvoraussetzungen zur Zertifizierungsprüfung sind:

  • der Nachweis der abgeschlossenen Ausbildung zur zertifizierten Risikomanager/in für medizinische IT-Netzwerke der TÜV AUSTRIA Akademie oder eines gleichwertigen Lehrganges
  • Nachweis einer abgeschlossenen abgeschlossenen Schulausbildung (Matura, Lehrabschluss oder gleichwertige Ausbildung) und eine mindestens 3-jährige Berufserfahrung als Medizintechniker/in
    oder
    als Informations- und Kommunikationstechniker/in in einer Einrichtung des Gesundheitswesens
  • der Antrag zur Zertifizierungsprüfung Risikomanager/in für medizinische IT-Netzwerke

Die Zertifizierungsprüfung besteht aus

  • einer schriftlichen Prüfung in Form von Auswahlaufgaben (Multiple und/oder Single Choice)
  • der Ausarbeitung einer praxisbezogenen Projektarbeit
  • der mündlichen Prüfung in Form der Präsentation der Projektarbeit und ergänzender Fragen zum Thema Risikomanagement für medizinische IT-Netzwerke in Einrichtungen des Gesundheitswesens

Mit positiver Zertifizierungsprüfung und Erfüllung aller Zulassungsvoraussetzungen erhalten Sie das TÜV AUSTRIA-Zertifikat Risikomanagement-Beauftragte/r, das drei Jahre gültig ist.

Re-Zertifizierung

Für die Re-Zertifizierung (=Verlängerung Ihres Zertifikats) sind erforderlich:

  • der Antrag zur Re-Zertifizierung
  • Nachweis einer fachspezifischen Weiterbildung im Umfang von mindestens 8 Unterrichtseinheiten
  • Praxisnachweis einer mindesten zweijährigen Berufspraxis innerhalb der Gültigkeitsdauer des Zertifikates (z. B. Bestätigung des Arbeitgebers, Interimszeugnis, Stellenbeschreibung)

Der Antrag und die Nachweise können frühestens sechs Monate vor und bis spätestens sechs Monate nach Ablauf des Zertifikats zugesandt werden.

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