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Newsartikel

Warum ist der „IRONMAN“ ein guter Leader?

  •   15.07.2021
  •   Business Assurance
  •   Erstellt von TÜV AUSTRIA Akademie

TÜV AUSTRIA Extremsportler Alexander Ladich referierte beim TÜV AUSTRIA Qualitätstag, wie er sich auf den „IRONMAN“ vorbereitet hat und resümiert: Die Welt des Sports lässt sich mit der Unternehmenswelt durchaus vergleichen.

Extremsportler und Unternehmen haben eines gemeinsam: eine Vision. Sie steht am Anfang jedes unternehmerischen Vorhabens und ist mit einem Keim vergleichbar, der Unternehmer wie auch Triathleten dazu bewegt, sich klare Ziele zu stecken. Wasser und Dünger sind dabei der Zweck, der selbst, wenn Ziele nicht erreicht werden, das Wachstum des Keims befeuert. Mit der passenden Motivation setzen sich Triathleten und Unternehmen Ziele. S-M-A-R-T sollten sie sein, also spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Intrinsische Motivation, die Antriebskraft aus dem Inneren, steht vor extrinsischer Motivation. „Anders wären auch das harte Training und die damit verbundenen Aufwände kaum mental zu bewerkstelligen“, weiß Ironman-Distanz-Finisher Ing. Alexander Ladich, Leiter Qualitäts- und Risikomanagement, TÜV AUSTRIA Group.

Der Weg ist ein Zyklus
Der Weg zur Zielerreichung ist ein Zyklus, der sich aus den Phasen Plan-Do-Check-Act zusammensetzt, bekannt aus dem Qualitätsmanagement. Dieses doch so simple Prozessschema lässt sich 1:1 auf nahezu alles übertragen. Ob bei Prozessen in der Arbeit oder bei Prozessen im Sport, Prozessorientierung schafft einen Rahmen für kontinuierliche Verbesserung. Läuft es einmal nicht so wie geplant, hilft dieses Prozessschema bei der Zielerreichung – solange man sich dem Zweck bewusst ist und lernt, mit Risiken umzugehen. 

Der Anfang vom Ende
Führungskräfte wie auch Extremsportler brauchen unterschiedlichste Fähigkeiten. Viele davon finden sich in modernen Leadership-Ansätze wieder und korrelieren daher mit den Anforderungen an die „neue Führung“, die sich immer wieder neu ausrichten muss. Sind die Ziele erreicht, stellt man sich die Frage: „What’s next?“ Ein „IRONMAN“ will über seine Ziele hinauswachsen. Er setzt sich immer wieder neue Ziele, erweitert seinen Horizont und steigert seine Leistung.

Keynote verpasst? Am 11. November findet der von der TÜV AUSTRIA Akademie organisierte Expertentag ein zweites Mal statt – online und vor Ort. „Being Agile – Sein oder Nichtsein“ und „Resilienz – Die organisationale Widerstandsfähigkeit“ stehen als Keynotes ebenfalls am Programm.

Qualitäts- und Risikomanagement aus der Sicht eines Triathleten: Alexander Ladich, TÜV AUSTRIA (Foto: Andreas Amsüss)

Qualitäts- und Risikomanagement aus der Sicht eines Triathleten: Alexander Ladich, TÜV AUSTRIA (Foto: Andreas Amsüss)

Volle Power, beim Sport und in der Wirtschaft: Carina Duchon, Nadine Papst, Thomas Rochowansky, Alexander Ladich mit Kindern, Manuela Kohl, Sonja Glöckel, Sabine Liebminger, Marion Matetschläger, Alois Schrems, Jiri Schneider (Foto: Andreas Amsüss)

Volle Power, beim Sport und in der Wirtschaft: Carina Duchon, Nadine Papst, Thomas Rochowansky, Alexander Ladich mit Kindern, Manuela Kohl, Sonja Glöckel, Sabine Liebminger, Marion Matetschläger, Alois Schrems, Jiri Schneider (Foto: Andreas Amsüss)

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