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IMS - Integriertes Managementsystem

IMS - Integriertes Managementsystem

IMS - Integriertes Managementsystem

Unter einem integrierten Managementsystem (IMS) ist ein System zu verstehen, welches sich auf Anforderungen von zwei oder auch mehreren Managementsystem-Standards aufbaut. Verfolgt werden die unterschiedlichen Zielausrichtungen dieser Standards, beispielsweise in den Bereichen Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz und Sicherheit. Durch die aktuell immer stärker werdende Vereinheitlichung der Normenstrukturen, Stichwort High Level Struktur, wird eine Integration von Standards in ein Managementsystem jeweils einfacher und auch übersichtlicher für die verantwortlichen Systemmanager/innen.

Die Basiseigenschaften eines Managementsystems, wie beispielsweise die fortlaufende Optimierung oder auch die Betrachtung und Berücksichtigung von relevanten Risiken, werden bei einer integrierten Betrachtung in deren ganzheitlicher Wirkung noch weiter intensiviert.

Zeigen Sie mit der Zertifizierung Ihres integrierten Managementsystems, dass Sie der vom Markt eingeforderten, ganzheitlichen Betrachtung nachkommen und unterschiedliche Aspekte wie auch Einflüsse in einen gemeinsamen Ablauf integrieren.

Ihre Vorteile in Zusammenarbeit mit TÜV AUSTRIA:

  • Mit einer Zertifizierung Ihres integriertes Managementsystems erbringen Sie den Nachweis für Ihre Kund/innen und Partner/innen, dass Ihre Organisation und damit indirekt Ihre Produkte und Dienstleistungen mehrere Standards erfüllen und deren Aspekte in einen gesamtheitlichen Ablauf integrieren.
  • Durch transparente Abläufe und Maßnahmen zur laufenden Verbesserung entwickeln Sie Ihre Organisation fortlaufend und in einer umfassenden Betrachtung auch in Richtung Rechtssicherheit weiter.
  • Durch Klarheit über Ziele, Prozesse und Verantwortlichkeiten schaffen Sie nicht nur eine erfolgsorientierte Unternehmenskultur, sondern steigern auch das Verantwortungsbewusstsein und die Motivation Ihrer Mitarbeiter/innen.
  • Nutzen Sie die starken internen Synergie-Effekte und Kosteneinsparungsmöglichkeiten Ihres integrierten Managementsystems auch im Auditierungs- und (Re-)Zertifizierungsprozess. Integriert durchgeführte Zertifizierungen werden zeit-, kosten- und ressourcenschonend realisiert.
  • Das richtige Maß finden – mit den Experten des TÜV AUSTRIA. Dokumentation um der Dokumentation willen? Ein integriertes Managementsystem funktioniert nur dann zweckmäßig, wenn es dem Unternehmen, den Eigentümer/innen, den Mitarbeiter/innen und auch allen anderen Stakeholdern in der jeweils abverlangten Form dient. Unsere Auditor/innen schaffen für Sie den größtmöglichen Nutzen aus Auditierung und Zertifizierung.

Von kleinen, über mittelständische bis hin zu größeren Unternehmen – quer durch alle Branchen und unabhängig von der Unternehmensform kann auch das integriertes Managementsystem Ihres Unternehmens zertifiziert werden.

Ein dokumentiertes und in der Organisation integriertes bzw. gelebtes Managementsystem, welches die Anforderungen von zumindest zwei Managementsystemstandards (beispielsweise Qualitätsmanagement nach ISO 9001 und Umweltmanagementsystem nach ISO 14001) erfüllt. Entsprechend der intern und extern gestellten Forderungen können Sie jedes Managementsystem zu einem integrierten System weiterentwickeln. Eine Obergrenze für die Integration von Standards gibt es nicht.

Ein Zertifizierungsprozess dauert in der Regel zwischen drei und fünf Wochen. Bereits bei der Planung berücksichtigen wir Ihre individuellen Anforderungen und die Dringlichkeit Ihrer Zertifizierung. Den genauen Aufwand, sowie Dauer und Kosten legen wir mit Ihnen gemeinsam vor dem Zertifizierungsprozess fest. Am Beginn jedes Zertifizierungsverfahrens steht daher ein Informationsgespräch.

1. Informationsgespräch

Bei einem unverbindlichen und kostenlosen Gespräch informieren wir Sie über die Vorgehensweise zur Erlangung Ihres Zertifikats. Weiters werden u.a. folgende Punkte geklärt:

  • Grundsätzliche Voraussetzungen für eine Zertifizierung
  • Ziele und Nutzen der Zertifizierung
  • Abgleich der Unternehmensdaten und Festlegung des Geltungsbereiches der Zertifizierung
  • Besprechung Ihrer spezifischen Anforderungen und Wünsche
  • Festlegung der nächsten erforderlichen Schritte in Richtung Zertifizierung


Auf Basis dieses Informationsgesprächs erhalten Sie ein individuelles und auf Ihre Organisation maßgeschneidertes Angebot.

2. Beauftragung
Sind Sie mit dem gestellten Angebot zufrieden, wird die Zertifizierungsstelle beauftragt. Nachdem Sie eine Auftragsbestätigung erhalten haben, beginnt der Zertifizierungsprozess mit einer gemeinsamen terminlichen Abstimmung mit dem/der verantwortlichen Auditor/in.

3. Voraudit (optional)
Auf Wunsch kann ein Voraudit durchgeführt werden. Dies ist aber keine notwendige Voraussetzung zur Zertifizierung.
Anhand eines gemeinsam definierten Rahmens werden entweder spezielle Bereiche bzw. Prozesse oder die Gesamtsituation Ihrer Organisation auditiert. Dabei werden etwaige Schwachstellen in der Dokumentation und der Implementierung des Systems aufgezeigt. Ein Voraudit kann Ihnen auf Wunsch einen Statusbericht in Bezug auf die grundsätzliche Zertifizierungsfähigkeit, eine Detailexpertise zu einzelnen Prozessen oder der Konformität zu einzelnen Forderungspunkten der jeweiligen Norm geben. Die Auditmethodik entspricht dabei jener des Zertifizierungsaudits.

4. Zertifizierungsaudit Stufe 1

Das Stufe-1-Audit dient zur Feststellung Ihrer Zertifizierungsfähigkeit. Standortspezifische Bedingungen werden beurteilt und notwendige Informationen bezüglich des Geltungsbereichs gesammelt. Folgende  Hauptpunkte werden vorwiegend in der Auditstufe 1 behandelt:
Prüfung der Dokumentation auf Konformität und Vollständigkeit im Abgleich mit den jeweiligen Normanforderungen.
Status der Implementierung des Managementsystems im Unternehmen: Lässt das vorhandene Management sowie der Implementierungsgrad des Managementsystems in der Organisation grundsätzlich eine Zertifizierung zu oder fehlen noch entscheidende Details?
Vor Durchführung der Auditstufe 2 wird mit dem erlangten Wissen zu Ihrer Organisation und dem Managementsystem eine Auditplanung für das eigentliche Zertifizierungsaudit erstellt und mit Ihnen abgestimmt.

5. Zertifizierungsaudit Stufe 2
Im Rahmen der Stufe 2 wird in Ihrem Unternehmen die Wirksamkeit des eingeführten Managementsystems überprüft. Dabei werden in Abteilungen bzw. Organisationseinheiten und entlang der Prozessketten Stichproben zu allen Anforderungen gezogen.
Grundlagen der Auditierung sind

  • Auditplanung
  • die jeweilige Zertifizierungsnorm bzw. darin festgelegte einzelne Normforderungen
  • organisationsspezifische Dokumente
  • allgemeine und branchenspezifische Grundlagen (Gesetze, weiterführende, branchenspezifische, erforderliche Normierungen,..)

Nach Auswertung und Bewertung der Ergebnisse werden Ihnen im Rahmen des Abschlussgesprächs bereits das Auditergebnis sowie eventuelle Mängel bzw. Abweichungen mitgeteilt. Bei Abweichungen werden Korrekturmaßnahmen festgelegt. In weiterer Folge werden eine Ursachenanalyse und eine jeweilig nachgewiesene Maßnahme nochmals durch das Auditteam verifiziert.

6. TÜV AUSTRIA-Zertifikat
Die tatsächliche Zertifizierung wird nach erfolgter Auditierung und Berichtslegung auf Basis des Auditberichtes durch die Zertifizierungsstelle des TÜV AUSTRIA ausgesprochen. Sind die folgenden Zertifizierungsvoraussetzungen erfüllt, steht einem rasch ausgestellten Zertifikat nichts mehr im Wege:

  • Dokumentation und Implementierung des Managementsystems
  • Zertifizierungsübereinkommen (Bestätigung des Zertifizierungsangebots, der Zertifizierordnung und der AGBs)
  • positiv absolviertes Audit und damit eine entsprechende Empfehlung Ihres Auditteams an die Zertifizierungsstelle

Ein Zertifikat wird für eine Laufzeit von 3 Jahren ausgestellt. Um die Gültigkeit des Zertifikates über die gesamte Laufzeit aufrecht zu erhalten, ist die jährliche Durchführung bzw. der jeweils positive Abschluss eines Überwachungsaudits (12 Monate und 24 Monate nach Ausstellung des Zertifikates) erforderlich.

7. Überwachungsaudits
Beim jährlich durchzuführenden Überwachungsaudit werden die Wirksamkeit und die Weiterentwicklung des Managementsystems stichprobenartig überprüft. Überwachungsaudits sind in Bezug auf den Auditumfang kürzer und umfassen neben den aufgezeigten Mängeln aus dem letzten Audit auch verschiedene Schwerpunkte aus den Normenforderungen.

8. Re-Zertifizierungsaudit
Dieses muss vor Ablauf der Gültigkeit des Zertifikats (i. d. Regel nach drei Jahren) durchgeführt werden. In einem Re-Zertifizierungsaudit (oft auch Wiederholungsaudits genannt) werden wie bei einem Zertifizierungsaudits alle Forderungspunkte stichprobenartig überprüft. Der Aufwand dieses wiederholenden Zertifizierungsverfahrens ist gegenüber einem Erstzertifizierungsverfahren verkürzt (ca. 2/3 der Auditzeit eines Erstzertifizierungsverfahrens).

Nach positiver Zertifizierungsentscheidung wird erneut ein Zertifikat mit einer Gültigkeit von drei Jahren ausgestellt, welches abermals über jährliche Überwachungsaudits bestätigt wird.

Ihr Zertifikat besitzt eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren und darf von Ihnen entsprechend der Zertifizierordnung zu Werbezwecken verwendet werden.

Werfen Sie einen Blick auf ein Muster-Zertifikat!


Das Zertifizierungslogo kann sehr gerne beispielsweise auf Ihrem Briefpapier, Ihrer Website (jeweils im Zusammenhang mit Ihrer Organisation) verwendet werden. Die Ihrerseits jeweilig geplante Verwendung muss aus rechtlichen Gründen durch die Zertifizierungsstelle freigegeben/bestätigt werden.

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