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Lebensmittel

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Lebensmittelbereich

Die Hauptverantwortung der Lebensmittelsicherheit liegt in der betrieblichen Eigenkontrolle. Für deren Durchsetzung sind im Unternehmen Prinzipien festzulegen, die sich in Qualitätsmanagementsystemen wiederfinden. Standards oder Gütesiegel sollen zu mehr Transparenz entlang der Lebensmittelversorgungskette führen.

 

 

Die ISO 22000:2005 bewertet die Lebensmittelsicherheit als Managementsystem im Betrieb, wobei HACCP und die gute Hygienepraxis wesentliche Kernpunkte darstellen. Zur Hilfe bei der Umsetzung im Betrieb wurde die ISO 22004 herausgegeben. Um die Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelkette besser organisieren zu können, wurde die ISO 22005 entwickelt.

Die Normen der Gruppe ISO 22000 bieten als einziger weltweiter Standard Sicherheit. TÜV AUSTRIA  ist für ISO 22000:2005 akkreditiert. Diese Dienstleistung bietet TÜV AUSTRIA  in den entsprechenden Ländern auf Deutsch, Englisch, Rumänisch, Kroatisch, Italienisch, Persisch, Griechisch und Türkisch an. Daneben bietet eine Zertifizierung die Möglichkeit, die eigenen Vorbeuge-, Kommunikations- und Notfall-Instrumentarien begutachten zu lassen. Der Betrieb erhält ein international anerkanntes TÜV AUSTRIA-Zertifikat.

Neben den Forderungen des Qualitätsmanagementsystems und des HACCP wird die Einführung von Präventivprogrammen gefordert.

PRP (Prerequisite programme)

Grundvoraussetzungen und Handlungen zur Einhaltung einer hygienischen Umgebung (GMP, GHP)

Operational PRP (operative Präventivprogramme)

Programme, die sich im Rahmen der Gefahrenanalyse als notwendig erweisen, um die Wahrscheinlichkeit des Eintrages von Kontaminationen oder die Ausbreitung von gesundheitlichen Gefahren zu beherrschen

 

Hauptelemente der internationalen Norm ISO 22000 sind

  • Systemmanagement (Einbindung von Verantwortung für Lebensmittelsicherheit in das Qualitätsmanagement als Gesamtführungsaufgabe)
  • Interaktive Kommunikation (Bereitstellung von Kommunikationsmitteln zur Kommunikation mit Lieferanten, Kunden, Endverbrauchern, Behörden, nicht nur im Krisenfall)
  • HACCP und vorausgesetzte Programme (PRP prerequisite programs)
  • Validierung und Verifizierung: alle Maßnahmen müssen vor, während und nach ihrer
    Durchführung auf ihre Eignung und ihren Erfolg geprüft werden. Die Prüfungen müssen dokumentiert werden.

Die Qualitätsansprüche der Verbraucher werden immer höher. In gleichem Maße steigt die Gefahr von Schadenersatzforderungen. Der „International Food Standard“ (IFS) ist ein Prozessstandard und wurde ursprünglich vom deutschen und französischen Einzelhandel zur Auditierung von Eigenmarkenlieferanten entwickelt.

Der IFS dient der einheitlichen Überprüfung der Lebensmittelsicherheit und des Qualitätsniveaus der Produzenten. Die im IFS zusammengefassten Anforderungen lassen sich auf die Grundlagen des Codex Alimentarius und den derzeit gültigen Gesetzen der Lebensmittelsicherheit zurückführen

Für IFS-Zertifizierungen ist TÜV AUSTRIA nach ISO/IEC 17065 akkreditiert. Die qualifizierten TÜV AUSTRIA Auditoren bieten diese Dienstleistung auf Deutsch, Englisch, Griechisch und Türkisch an.

Ziel dieses Standards, ist es Transparenz über die gesamte Lieferkette herzustellen. Transport und Lagerung von Lebensmitteln bleiben Schwachstellen in der Qualitätssicherung. Dabei kommt diesen Schnittstellen von der Erzeugung zum Konsumenten eine immer wichtigere Bedeutung zu. Die EU-Bestimmungen zur lückenlosen Rückverfolgbarkeit forcieren diesen Trend.

IFS kann die Lücke zwischen Produktion und Handel schließen. So werden in Zukunft noch mehr Qualität, Transparenz, und Sicherheit für die Konsumenten sowie Kosteneinsparungen möglich sein.

TÜV AUSTRIA ist für IFS-Zertifizierungen nach ISO 17065 akkreditiert. Die qualifizierten Auditoren des TÜV AUSTRIA bieten diese Dienstleistung auf Deutsch, Englisch, und Türkisch an.

HACCP ist ein Konzept des Risikomanagements und stellt ein Werkzeug dar, das im Rahmen des Qualitäts- und Sicherheitsmanagements eines Unternehmens der Lebensmittelbranche eingesetzt wird. Das System bezieht sich auf den Prozess der Produktion.

HACCP wird im FAO/ WHO Codex Alimentarius beschrieben und ist ein weltweit eingesetztes Instrument zur Risikobeherrschung.

Gerade in der Kombination bei der Erfüllung des Standards mit einer ISO Norm liegen häufig ungenutzte Synergien.

Für spezifische Bereiche gibt es entsprechend zu HACCP spezifische Normen

Wäsche für den Lebensmittelbetrieb: ÖNORM EN 14065:2003 in Wäschereien aufbereitete Textilien – Biokontrolle

Verpackungen für Lebensmittel: ÖNORM EN 15593: 2008 Hygienemanagement bei der Herstellung von LM Verpackungen

Maschinen für die Herstellung von Lebensmittel:
EN ISO 14159:2004 Hygieneanforderungen an die Gestaltung von Maschinen

TÜV AUSTRIA bietet eine Reihe von kombinierten Überprüfungen im Lebensmittelbereich an. Eine häufig genutzte Möglichkeit stellt die Kombination aus ISO Normen (ISO 9001 oder ISO 14001) und HACCP dar. Diese Dienstleistung bietet die TÜV AUSTRIA in den entsprechenden Ländern auf Deutsch, Englisch, Rumänisch, Kroatisch, Italienisch, Persisch, Griechisch und Türkisch an.

Der Standard wurde vom British Retail Consortium (BRC) zusammen mit dem Institut of Packaging (IoP) herausgegeben. Der BRC/IoP wurde für alle Hersteller von Lebensmittelverpackungen entwickelt und stellt die Kontrolle von Hygiene und Produktsicherheit für Verpackungshersteller in den Vordergrund. Der Standard ist international langjährig bekannt und anerkannt.

So sollen regelmäßige Hygienechecks, Vermeidung von Kontamination und der Kontakt mit schädigenden Stoffen dazu beitragen, diese zu minimieren. Auch das Thema Rückverfolgbarkeit, Kennzeichnung der Verpackung selbst und die Berücksichtigung von Migration werden im Standard erfasst.

 

Nach BRC/IoP zertifizierte erfüllen folgende Punkte:

  • Anforderungen des BRC/IoP
  • Anwendung der HACCP-Prinzipien
  • Analyse der Technologien bei der Herstellung von Produkten und/oder Verpackungen
  • Erfüllung gesetzlicher Vorgaben zu:
  • Ausstattung der Räumlichkeiten und Maschinen, Qualifikation des Personals, einwandfreie Qualität des Produktes und der Leistung
  • Klassifizierung von Risiken
  • Prüfung des QM-Systems


TÜV AUSTRIA bietet in Zusammenarbeit mit angesehenen internationalen akkreditierten Zertifizierungsstellen BRC/IoP-Zertifizierungen an.

Der GTP Coceral Kodexist ein Sicherheitssystem für alle Stufen der Futter- und Lebensmittelkette. Der Kodex wurde vom COCERAL Verband (Verband des Handels mit Getreide, Ölsaaten, Futtermitteln, Olivenöl, Ölen und Fetten und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln) erarbeitet.

Im Rahmen des Kodex sind die Waren gemäß den HACCP-Prinzipien zu handeln. Hierzu ist ein HACCP-Konzept zu erstellen, um eventuelle Gefahren für die Unversehrtheit der Waren zu identifizieren und Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen festzulegen.

Im Zusammenhang des Kodex besteht weiters die Verpflichtung, bei Verunreinigungen, die die gesetzlich zulässigen Höchstgehalte für verunreinigende und unerwünschte Substanzen überschreiten, die Behörden und den Kunden zu informieren und geeignete Folgemaßnahmen einzuleiten

Unternehmen, die gemäß der jeweiligen fachlichen Kodizes produzieren, handeln und verarbeiten, sollten durch leicht erkennbare gemeinsam vereinbarte Logos und einem System von Begleitdokumenten über die Futter- und Lebensmittelkette hinweg erkennbar sein.

Als Motivation und Nutzen, diesen Standard einzuführen sind folgende Faktoren anzusehen:

  • Dokumentation der Prozessstruktur und -verantwortungen
  • Steigerung der Leistungs- und Produktionsfähigkeit
  • klare Strukturen und transparente Anweisungen
  • Verbesserung der System- bzw. Prozesskontrolle
  • Erhöhung des Marktanteils und Verbesserung der Marktposition
  • Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Erhöhung von Kundenvertrauen und -zufriedenheit
  • Sicherstellung der gesetzlichen Anforderungen und Normen
  • Sicherstellung eines gleichbleibenden Standards aller Beteiligten
  • Identifikation von Gesundheits- und Hygienerisiken
  • werbliche Nutzung des Logos


TÜV AUSTRIA mit Erfahrung im Lebensmittel- und Futtermittelbereich ist durch COCERAL anerkannt.

Neben der EN 14065 werden auch in der DIN 10524:2004 (Lebensmittelhygiene - Arbeitsbekleidung in Lebensmittelbetrieben) Anforderungen an Wäsche im Lebensmittelbetrieb festgelegt. Jeder wäscheaufbereitende Betrieb kann sich bei Erfüllung der notwendigen Anforderungen nach EN 14065:2003 zertifizieren lassen.

TÜV AUSTRIA bietet eine Reihe von kombinierten Möglichkeiten an, diese Norm umzusetzen, z.B. als Ergänzung zur ISO 9001:2008.

Gerade in der Kombination bei der Erfüllung des Standards mit einer ISO Norm liegen häufig ungenutzte Synergien:

  • als fachliche Basis der ISO 22000:2005
  • als alleinige Basis für eine Zertifizierung nach EN 14065:2003


Diese Dienstleistungen bietet TÜV AUSTRIA in deutscher und englischer Sprache an.

Lebensmittelproduzenten fordern, dass ihre Verpackungsmaterialien und Gebrauchsgegenstände im Bereich der Lebensmittel nicht nur den rechtlichen Anforderungen entsprechen, sondern dass die Hersteller dieser Verpackungsmaterialien auch die Produktion unter Kontrolle haben. Im Rahmen der EN 15593:2008 wird dabei ein geeigneter Rahmen geschaffen.

Die Norm beschreibt sowohl das Managementsystem als auch die Hygienepraktiken von Verpackungsherstellern, die sich als Unternehmen in der Lebensmittelkette betrachten.

Die Norm befähigt das Unternehmen:

  • ein System zur Gefährdungsanalyse und Risikobewertung zu entwickeln, zu gestalten, einzuführen, zu betreiben, zu pflegen und zu aktualisieren, welches die Hersteller von Lebensmittelverpackungsmaterialien gemäß den hygienischen Anforderungen sicherstellen.
  • die Übereinstimmung mit vereinbarten Hygieneanforderungen (mit Kunden) darzulegen und die Leistungsfähigkeit des Systems darzulegen.
  • den Lebensmittelhersteller zu unterstützen, die geeigneten Nachweise hinsichtlich der Einhaltung der Regelungen über Lebensmittelsicherheit zu erbringen.
  • sicherzustellen, dass das Unternehmen seine Hygienepolitik einhält und diese Übereinstimmung gegenüber anderen interessierten Parteien darzulegen.
  • dass eine Rückverfolgbarkeit und richtige Kennzeichnung der Produkte erfolgt.
  • die Kommunikation innerhalb der Verpackungskette in der notwendigen Intensität zu führen und geeignete Kommunikation einzuführen und aufrecht zu erhalten.
  • die Zulassung oder Zertifizierung eines Hygienemanagements für Lebensmittelverpackungen durch eine externe Organisation anzustreben.

TÜV AUSTRIA bietet eine Reihe von kombinierten Möglichkeiten an, die EN 15593:2008 umzusetzen, z.B. als Ergänzung zur ISO 9001:2015.

Gerade in der Kombination bei der Erfüllung des Standards mit einer ISO Norm liegen häufig ungenutzte Synergien.

TÜV AUSTRIA bietet eine Reihe von kombinierten Möglichkeiten an, diese Norm umzusetzen:

  • als fachliche Basis der ISO 22000:2005 in einem Betrieb der Verpackungen für LM herstellt
  • als Basis zur alleinigen Zertifizierung nach 15593:2008 als ein Managementsystem

Diese Dienstleistungen bietet TÜV AUSTRIA in deutscher und englischer Sprache an.

Die Norm EN 15593:2008 befähigt das zertifizierte Unternehmen,

  • ein System zur Gefährdungsanalyse und Risikobewertung zu entwickeln, zu gestalten, einzuführen, zu betreiben, zu pflegen und zu aktualisieren, welches die Hersteller von Lebensmittelverpackungsmaterialien gemäß den hygienischen Anforderungen sicherstellen.

  • die Übereinstimmung mit vereinbarten Hygieneanforderungen (mit Kunden) darzulegen und die Leistungsfähigkeit des Systems darzulegen.

  • den Lebensmittelhersteller zu unterstützen, die geeigneten Nachweise hinsichtlich der Einhaltung der Regelungen über Lebensmittelsicherheit zu erbringen.

  • sicherzustellen, dass das Unternehmen seine Hygienepolitik einhält und diese Übereinstimmung gegenüber anderen interessierten Parteien darzulegen.

  • dass eine Rückverfolgbarkeit und richtige Kennzeichnung der Produkte erfolgt.

  • die Kommunikation innerhalb der Verpackungskette in der notwendigen Intensität zu führen und geeignete Kommunikation einzuführen und aufrecht zu erhalten.

  • die Zulassung oder Zertifizierung eines Hygienemanagements für Lebensmittelverpackungen durch eine externe Organisation anzustreben.

Die internationale Norm EN ISO 14159 legt Hygieneanforderungen für die Gestaltung von Maschinen fest und enthält Informationen zur vom Hersteller der Maschine bestimmten, vorgesehenen Verwendung. Die in dieser internationalen Norm angegebenen technischen Lösungen ermöglichen es, für alle signifikanten und gemeinsamen Risiken beide Ziele zu erreichen, die zur Erfüllung der allgemeinen Anforderungen in dieser internationalen Norm festgestellt wurden.

TÜV AUSTRIA bietet eine Reihe von kombinierten Möglichkeiten an, diese Norm umzusetzen:

  • als Ergänzung zur ISO 9001 in einem Betrieb, der Maschinen zur Erzeugung von Lebensmitteln herstellt. Gerade in der Kombination bei der Erfüllung des Standards mit einer ISO Norm liegen häufig ungenutzte Synergien.
  • als fachliche Basis der ISO 22000 in einem Betrieb, der Maschinen zur Erzeugung von Lebensmitteln herstellt.
  • als Basis zur Produktzertifizierung für Maschinen; jede Maschine erhält eine Prüfplakette.


Diese Dienstleistungen bietet die TÜV AUSTRIA in Deutsch und Englisch an.

Zu einer verantwortungsvollen Lebensmittelproduktion gehört die Absicherung der Vorstufe. Die Lieferantenaudits kosten aber viel Zeit und benötigen viel Erfahrung. Es ist deshalb sinnvoll, diese Arbeit externen Experten zu überlassen. TÜV AUSTRIA bietet in ganz Europa und auf Anfrage in weiteren Ländern in vielen Sprachen die Auditierung von Lieferanten an.

 

Vorteile für Unternehmen, die Lieferantenaudits durch TÜV AUSTRIA durchführen lassen

  • alle gewonnenen Daten lassen sich zu Benchmarking-Zwecken nutzen.
  • durch die Ergebnisse kann das Unternehmen die Lieferantenbewertung optimieren.

Je nach ermitteltem Anforderung coacht die TÜV AUSTRIA Unternehmen und zusammen mit Unternehmen Lieferantenmeetings, in denen Lieferanten auf die nötigen Produktanforderungen und Rahmenbedingungen gebrieft werden.

Seit 1997 beschäftigt sich der TÜV AUSTRIA mit Audits im Lebensmittelsektor, um dann seit 2009 in einer Zusammenarbeit mit der LVA (Lebensmittelversuchsanstalt) die Bereiche Management-, Produkt- und Personenzertifizierungen entlang der Lebensmittelkette zu verstärken. Seit März 2010 besteht eine offizielle Kooperation mit der LVA GmbH und dadurch eine Zusammenarbeit mit deren internationalem Partner ISA CERT. LVA gliedert sich in einige Geschäftsfelder auf, die eigenständig und unabhängig voneinander arbeiten.

Erfolgreiche Kooperation im Bereich Lebensmittel

So kann zukünftig allen Kunden ein optimales Portfolio an Zertifizierungen angeboten werden. Als kompetenter Partner für Lebensmittelsicherheit, Risikomanagement, Verpackungsmanagement, technische und umwelttechnische Belange, Arbeitssicherheit und Risikokommunikation sowie CSR stehen wir gerne zur Verfügung. Unser Angebot umfasst alle am europäischen Lebensmittelmarkt relevanten Standards und Normen. Diese können in den Ländern, in denen der TÜV AUSTRIA vertreten ist, angeboten werden.

 

 

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