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Sichere Aufzüge brauchen jährliche Überprüfung

Sichere Aufzüge brauchen jährliche Überprüfung

Sichere Aufzüge brauchen jährliche Überprüfung

TÜV AUSTRIA registriert im Zuge der Sicherheitsprüfungen von Aufzugsanlagen mehr Mängel. Nur die jährliche Prüfung gibt Sicherheit für Fahrgäste. Und das zu einem durchschnittlichen Preis von einem Fünftel Cent pro Fahrt.

Mehrwert der jährlichen Überprüfung von Aufzügen

Fahrgäste können entspannt die Aufzugsfahrt antreten.

Hauseigentümer und Hausverwalter wahren die Sicherheit der Hausparteien, den Wert der Immobilie und entsprechen der gesetzlichen Sorgfaltspflicht.

Verantwortungsträger fördern durch die Aufrechterhaltung der jährlichen Aufzugsprüfung maßgeblich die Sicherheit der Öffentlichkeit, der Wirtschaft und der Umwelt.

Aufzug fahren gehört für die meisten Menschen in Österreich zur täglichen Routine. An die 100.000 heimischen Lifte ermöglichen knapp 6,5 Milliarden Fahrten pro Jahr. Der Aufzug gehört zu den sichersten Transportmitteln unserer Zeit, weil er einmal im Jahr von einer unabhängigen Überwachungsstelle – und zwar unangekündigt – überprüft wird.

Zur Prüftätigkeit gehören beispielsweise die  Überprüfung von Türkontakten, Fangvorrichtungen oder Geschwindigkeitsbegrenzern, aber auch die Überprüfung des Aufzugs auf mechanische und elektrische Fehler, ebenso ein Check des  Aufzugsschachts und Triebwerksraumes, oder die Kontrolle der Barrierefreiheit.

Übrigens: Die durchschnittlichen Kosten für die jährliche Prüfung eines Aufzugs in einem Wohnhaus betragen etwa 250 Euro.

Jeder Aufzug fährt zwischen 100.000 und 150.000 Mal im Jahr. Das heißt, die Kosten der Prüfung betragen im Schnitt ein Fünftel Cent pro Fahrt! Viele Aufzüge, etwa in Hotels oder öffentlichen Einrichtungen, fahren allerdings noch viel öfter.

Thomas Maldet, Leiter TÜV AUSTRIA Aufzugstechnik: „Nur die jährliche Überprüfung von Aufzugsanlagen gibt Sicherheit. Für Fahrgäste und Betreiber von Aufzügen.“

Hauseigentümer und Hausverwaltungen sind mit jährlich wiederkehrender unabhängiger Prüfung von Aufzugsanlagen immer auf der sicheren Seite.

Gesetzliche Sorgfaltspflicht der Hauseigentümer

Betreiber von Aufzugsanlagen, also Hauseigentümer bzw. Hausverwaltungen, haben eine gesetzlich geregelte Sorgfaltspflicht für die in den jeweiligen Liegenschaften befindlichen Aufzüge. Sie sind also nicht nur für Wartungs- und Instandhaltungsangelegenheiten sondern für die Sicherheit des Aufzugs insgesamt verantwortlich, ebenso für die Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Prüfungen. Im Falle von Unfällen tragen sie auch haftungsrechtliche Konsequenzen.

Jährliche Überprüfung des Aufzugs ohne wirtschaftliches Interesse 

Die TÜV AUSTRIA Aufzugstechnik kennt alle gesetzlichen Anforderungen für den sicheren Betrieb einer Aufzugsanlage und ist kompetenter Partner für alle, die bestehende gesetzliche Anforderungen erfüllen und Gefährdungen für Fahrgäste vermeiden wollen.

Für eine Gefährdungsbeurteilung ist die wiederkehrende jährliche Überprüfung – also unabhängig von Service- oder Wartungsfirmen des Aufzugbauers – Grundvoraussetzung. 

Thomas Maldet, Leiter der TÜV AUSTRIA Aufzugstechnik: „Unsere Techniker prüfen ohne wirtschaftliches Interesse an Umbauten oder Ersatzteilverkauf die Aufzugsanlage samt dem gebäudetechnischen Umfeld und unterstützt Betreiber bei deren Verpflichtung zur Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen.“

Brandschutz und Umweltschutz für Ihr Eigentum

Aber nicht nur das. Durch einen Check des gebäudetechnischen Umfelds sind Hauseigentümer und Hausverwaltungen auch in Sachen Brandschutz oder Umweltschutz immer auf der sicheren Seite. Maldet: „Wenn unsere Techniker zum Beispiel einen Ölaustritt am Boden des Aufzugsschachts feststellen, der dazu führen kann, dass es zu Umweltbelastungen kommt, hilft dieser Hinweis samt der Beratung für bautechnische Sanierungen, dass es zu keinen über die Sorgfaltspflicht bei Aufzügen hinausgehende Haftung für Umweltschäden kommt. Das spart Geld und lässt Eigentümer und Hausverwaltungen immer auf der sicheren Seite sein.“

Jährliche Überprüfung Ihrer Aufzugsanlage für ein Fünftel Cent pro Fahrt

Übrigens: Die durchschnittlichen Kosten für die jährliche Prüfung eines Aufzugs in einem Wohnhaus betragen etwa 250 Euro. Jeder Aufzug fährt zwischen 100.000 und 150.000 Mal im Jahr. Das heißt, die Kosten der Prüfung betragen im Schnitt ein Fünftel Cent pro Fahrt!

Thomas Maldet: „Ein lohnendes Investment in die Sicherheit und für die Werterhaltung einer Liegenschaft. Nur die jährliche Überprüfung des Aufzugs gibt Sicherheit.“ 

Nur jährliche Aufzugsprüfung gibt Sicherheit.

TÜV AUSTRIA: Nein zu Sparen auf Kosten der Sicherheit.

Deregulierungs- und Einsparungsmaßnahmen seitens Politik und Verwaltung seien grundsätzlich immer dann zu begrüßen, wenn sie auch tatsächlich Sinn machen, betont Thomas Maldet, Leiter der TÜV AUSTRIA Aufzugstechnik. „Im Falle eines Aufweichens der gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen unabhängigen Überprüfungen von Aufzugsanlagen macht das aber keinen Sinn.

Längere Prüfintervalle bedeuten mehr Unfälle mit Aufzugsanlagen 

Ganz im Gegenteil: Eine Erstreckung der Prüfintervalle führt einfach zu mehr Unfällen und damit zu mehr Verunsicherung für die Fahrgäste.“ Maldet stützt sich dabei auf die Prüfberichte der Techniker, die bei über 38 Prozent der Aufzugsanlagen in Österreich Mängel feststellen.

Aufzugs-Wartung ist keine unabhängige Prüfung

Wartung und unabhängige Prüfung eines Aufzugs seien, so Maldet, zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, die nichts miteinander gemein hätten. „Nur die jährliche unabhängige – und unangekündigte – Aufzugsprüfung sorgt für tatsächliche Sicherheit. Für Fahrgäste, Hauseigentümer oder Hausverwaltungen. Die Prüfung checkt aber nicht nur die technische und mechanische Sicherheit des Aufzugs sondern auch die Aufzugsumgebung, etwa in Sachen Brandschutz oder Barrierefreiheit. Ein Mehrwert an Sicherheit also. Ohne ‚wegschauen‘, ohne wirtschaftliche Interessen an Nachrüstungsarbeiten oder Ersatzteilverkauf.

Mehrwert der Aufzugssicherheit: Brandschutz und Umweltschutz

Die durchschnittlichen Kosten für die jährliche Prüfung eines Aufzugs in einem Wohnhaus betragen etwa 250 Euro. Jeder Aufzug fährt zwischen 100.000 und 150.000 Mal im Jahr. Das heißt, die Kosten der Prüfung betragen im Schnitt ein Fünftel Cent pro Fahrt!

Maldet: „Nur die jährliche Aufzugsprüfung gibt Sicherheit.“

Was prüft der TÜV AUSTRIA Aufzugstechniker?

Zur Prüftätigkeit der TÜV AUSTRIA Aufzugstechniker gehören beispielsweise die Überprüfung

  • von Türkontakten
  • von Fangvorrichtungen oder Geschwindigkeitsbegrenzern
  • der Mechanik
  • der Elektrik
  • des Aufzugsschachts
  • des Triebwerksraumes
  • der Barrierefreiheit

Aber nicht nur das. Durch einen Check des gebäudetechnischen Umfelds sind Fahrgäste, Hauseigentümer und Hausverwaltungen und Verantwortungsträger auch in Sachen Brandschutz oder Umweltschutz immer auf der sicheren Seite, sodass beispielsweise Brandgefahr durch Müllablagerungen oder Umweltbelastungen durch Ölaustritt am Boden des Aufzugsschachts vermieden werden.

Thomas Maldet, Leiter der TÜV AUSTRIA Aufzugstechnik: „Unsere Techniker prüfen ohne wirtschaftliches Interesse an Umbauten oder Ersatzteilverkauf die Aufzugsanlage samt dem gebäudetechnischen Umfeld und unterstützt Betreiber bei deren Verpflichtung zur Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen.“

Welche Mängel werden bei unabhängigen Aufzugsprüfungen erkannt?

Brüche im Tragseil, mangelhafte Fahrkorbführungen, lose Verschraubungen, verzogene Schienenstränge, Korrosion an tragenden Elemente oder ölverschmierte Schachtgruben: ohne jährliche Überprüfung von Aufzügen würde diese Mängel nicht entdeckt werden.

Mängel an Aufzügen führen zu Personen- und Sachschaden. 

 

 

Treibscheibe mit aufgelegten Tragseilen im Triebwerksraum: Das Tragseil zeigt Drahtbrüche, die Festigkeit zum Tragen des vollbeladenen Fahrkorbs ist nicht mehr sicher. Als Folge kann es zum Reißen der Tragseile kommen, auf denen der Fahrkorb aufgehängt ist.
Der Fahrkorb würde in diesem Fall ein Stück abstürzen und durch die Fangvorrichtung im Schacht gebremst werden, sobald der Aufzug Übergeschwindigkeit bekommt. Im Fahrkorb befindliche Personen würden eingeschlossen und müssten befreit werden.
Mängel an Aufzügen: Drahtrisse im Tragseil
Korrosion an tragenden Elementen von Aufzugsteilen können unabschätzbare Folgen haben. Selbst wenn das verrostete Fahrkorbgerippe im Normalbetrieb hält, bedeutet das nicht, dass die Teile im Fall einer erhöhten Belastung z.B. Fahrt auf den Aufsetzpuffer, Einsatz der Fangvorrichtung …, nicht doch reißen und auseinander gehen.
Mängel an Aufzügen: Korrosion
Farbkorbführungen: Durch 4 Führungsschuhe fährt der Fahrkorb immer seinen definierten Weg, ohne Magnete, Sensoren oder Türverriegelungen im Schacht während der Fahrt zu berühren. Wenn nun eine Führung, so wie in diesem Fall, nicht mehr gegeben ist, kann es zu großen Sachschäden beim Aufzug kommen.
Mängel an Aufzügen: Farbkorbführungen
Wenn die Seilspannung der tragenden Seile ungleich ist, werden die Seile ungleich belastet und dadurch ungleich verbraucht. Zwischen Blechplatte und linkem Tragseil erkennt man, dass dieses Seil schon tiefer in der Seilrille sitzt. Falsche Seilspannung sorgt für schnelleren Verschleiß und zu höheren Betriebskosten für den Betreiber der Aufzugsanlage.
Mängel an Aufzügen: Seilspannung
Der hier abgebildete Schienenstrang ist durch lose Verschraubungen oder die natürliche Senkung des Gebäudes verzogen. Diese Verformung kann zur Folge haben, dass das Gegengewicht im schlimmsten Fall die Führung verlässt und ein Gewicht von ca. 1 Tonne ungeführt im Schacht hänge würde. Eine Kollision des Gegengewichts mit dem Fahrkorb kann große Zerstörungen verursachen, bis hin zu schweren Personenschäden.
Mängel an Aufzügen: Schienenstrang
Eine ölverschmierte Schachtgrube deutet darauf hin, dass auch schon Wasser in der Schachtgrube gestanden ist. Oftmals sind Hausfundamente nicht 100% dicht und ein hoher Grundwasserspiegel kann Wasser in die Schachtgrube drücken. Wasserschäden reduzieren den Wert der Aufzugsanlage und erhöhen in Folge Reparaturkosten und die Wahrscheinlichkeit von Betriebsstörungen. Öl kann durch die Öffnungen in der Schachtgrube ins Grundwasser gelangen.
Mängel an Aufzügen: Triebwerk verliert Öl, Gefährdung des Grundwassers
Brandgefahr: Zwischen Fahrkorbtüre und Schachttüre hinunter geworfene Zigaretten können in verunreinigten Aufzugsschächten Brände auslösen.
Mängel an Aufzügen: Verschmutzte Schachtgrube - Brandgefahr
Mängel an Aufzügen: Boden Triebwerksraum / Schachtgrube
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